Schwangerenbetreuung

Die allgemeine Schwangerschaftsvorsorge erfolgt nach den Mutterschaftsrichtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen.

In der Schwangerschaft sind nach den Mutterschaftsrichtlinien bestimmte Untersuchungen in bestimmten Abständen vorgesehen.

Sollte es sich nicht um eine Risikoschwangerschaft handeln, wird zunächst alle vier Wochen kontrolliert.

Ab der 32. Schwangerschaftswoche werden die Untersuchungen und Kontrollen in zweiwöchigen Abständen durchgeführt.

Laut der gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien hat eine Schwangere in Falle einer unauffällig verlaufenden Schwangerschaft Anspruch auf 3 Basis-Ultraschalluntersuchungen. Die erste Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 9.-12. SSW statt, die zweite zwischen 19.-22. SSW und die dritte Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 29.-32. SSW statt.

Jede weitere  Ultraschalluntersuchung gilt als zusätzliche Leistung und wird damit nicht von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Diese zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen oder jede weitere Spezialuntersuchung wie zum Beispiel 3D/4D-Ultrasschall sind daher nur als sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung auf Ihren Wunsch hin privatärztlich abzurechnen.

Kontrolle der Blutflussgeschwindigkeit in der Nabelschnur, u. a. zur Diagnostik einer möglichen Unterversorgung des ungeborenen Kindes.

Wir können Ihnen in der Betreuung Ihrer Schwangerschaft etwas neues und faszinierendes anbieten. Unsere Praxis besitzt mit einem 3D Ultraschallgerät der neuesten Generation die Möglichkeit Ihnen live das Kind in photorealistischen Bildern zu zeigen.

In Extra-Sprechzeiten können wir Ihnen in Ruhe Ihren Nachwuchs in faszinierenden Bildern zeigen. In Echtzeit sehen Sie, wie sich Ihr Kind in Ihrem Bauch verhält und wie es aussieht, welche Mimik es hat. Zum Service gehören auf CD gebrannte 3D Bilder

Die Erstinfektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii oder mit dem Cytomegalie-Virus kann für das ungeborene Kind unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben.

Durch einen Antikörpertest im Blut kann nachgewiesen werden, ob ein Schutz vor einer Erstinfektion besteht.

Die Bestimmung der Antikörper im Blut ist eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und nur bei begründetem Verdacht auf akute Infektion eine Kassenleistung.

Bei einigen Frauen ist die Scheide mit so genannten B-Streptokokken (einer Bakterienart) besiedelt, ohne dass es hierdurch zu Gesundheitsproblemen kommt. Infiziert sich jedoch ein Baby unter der Geburt mit B-Streptokokken, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung des Neugeborenen führen. Daher ist es sinnvoll, einige Zeit vor dem Entbindungstermin einen Abstrich auf B-Streptokokken zu machen, damit gegebenenfalls rechtzeitig eine Behandlung begonnen werden kann

Zur Feststellung eines Schwangerschaftsdiabetes wird im Rahmen der Mutterschatsvorsorge zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche ein Suchtest mit 50 g Glucose durchgeführt.

Dieser Test ist ein Teil der Mutterschaftsrichtlinien und damit eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.